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Plattformkompatibel mit:

Raman-Systeme für den industriellen Einsatz

Die Raman-Spektroskopie ist eine vielseitige, aber selektive Analysentechnik, die für die Klassifizierung und Quantifizierung einer Vielzahl von Stoffen und Materialien breite Anwendung findet. Diese Methode hat sich mittlerweile im industriellen Umfeld als ein wichtiges Standardverfahren etabliert, mit dem viele prozessanalytische Anwendungen einfach und sicher zugänglich werden.

  • Hohe stoffspezifische Selektivität
  • Analysen an organischen und anorganischen Materialien
  • Zerstörungsfrei
  • Keine Probenvorbereitung
  • Keine Störeinflüsse durch Wasser, z.B. in wässrigen Lösungen
  • Anwendbar an Feststoffen und Flüssigkeite

Einfache Konfiguration

Optisches System und Laserquelle:

  • Spektralbereich: 300 – 3100 cm-1
  • Beugungsbegrenzte Optik (opt. Auflösung: 5 cm-1)
  • Stabilisierte Laser (50-500 mW, einstellbar)
  • Fasergekoppelte Hochleistungs-Raman-Sonden

Prozessanbindung:

  • Probenseitig über Lichtwellenleiter:
    • Sonden für Flüssigkeiten, Feststoffe, pastöse oder pulverförmige Medien
    • Durchflusszellen, Küvettenhalter
  • Leitsystem über:
    • Diverse Bussysteme z.B. Profibus-DP
    • Digitale und analoge I/O (OPC, OPC-UA uvm.)

Optionen und Zubehör:

  • Mehrkanalfähigkeit bis 4 Kanäle
  • Baumustergeprüfte Varianten für explosionsgefährdete Bereiche (ATEX DIN 60079-28)
  • Prozessfähiges Interlocksystem für Laserklasse-1-Installationen

Das Systemkonzept erlaubt durch einfache Konfiguration die Realisierung von anwendungsspezifischen Lösungen. Für die probenseitige Prozessintegration steht eine Auswahl an Raman-Sonden für verschiedenste optische und mechanische Adaptierungen zur Verfügung. Das Portfolio hält zudem Varianten für Anwendungsbereiche mit besonderen Anforderungen, wie etwa in der Lebensmittel- oder Pharmaproduktion, bereit.

Typgeprüfte Lasermodule mit ATEX-Zertifikat ermöglichen einen einfachen und sicheren Einsatz in Gas- oder Staub-explosionsgefährdeten Bereichen.

Software-Pakete der neusten Generation, optional inkl. multivariater Datenanalyse, garantieren eine einfache Integration und einen sicheren Betrieb. Alternativ sind mit unseren Embedded Sensorkonzepten auch hardwarenahe chemometrische Auswertungen direkt im Gerät und damit ohne Verwendung eines PCs möglich.

Ferner bieten wir eine Zusammenarbeit auf Basis von OEM-Komponenten oder -Systemen, auch unter eigener Marke (Private Labeling), an.

Stark in Prozess-Anwendungen

Mit der Raman-Spektroskopie werden sehr stoffspezifische Spektren aufgenommen, die „molekularen Fingerabdrücke“. Klassifizierungen der Proben sind dann über den Abgleich mit marktgängigen oder selbst erstellten Datenbanken möglich. Für quantitative Analysen finden die bewährten Methoden der multivariaten Datenanalyse Anwendung.

Anwendungen der Raman-Spektroskopie sind z.B. in der pharmazeutischen Produktion, der Biotechnologie, der Lebensmittel- und Agrarindustrie oder der Petrochemie etabliert.

Qualitative Klassifizierungen finden sich hier bei der Überprüfung von Rohstoffen in der Wareneingangskontrolle und generell in Anwendungsbereichen, in denen unbekannte oder fragliche Substanzen identifiziert werden müssen.

Quantitative Analysen mittels Raman-Spektroskopie sind in der produzierenden Industrie bei der online- oder inline-Prozess-Kontrolle von stark zunehmender Bedeutung. Die Spezifität der Spektren ermöglicht in Kombination mit chemometrischen Standardverfahren eine gezielte Überwachung, Steuerung und Optimierung zahlreicher Produktionsprozesse.

Für den sicheren Betrieb können alle Installationen gemäß Laserklasse 1 ausgeführt werden. Eigensichere Varianten mit ATEX-Typzertifizierung ermöglichen den unkomplizierten Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.

Die Raman-Spektroskopie eröffnet ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten – für Ihren Prozess als auch im Labor.

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