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Die optische Spektroskopie ist eines der vielseitigsten Werkzeuge in der modernen Prozessanalytik. Zu untersuchende Proben emittieren nach einer Wechselwirkung mit Licht eine materialspezifische Strahlung. Diese wird messtechnisch erfasst und analysiert, woraus die chemische Zusammensetzung der Proben bestimmt wird. Bei Feststoffen können zudem morphologische Parameter wie Korngrößen oder Oberflächenrauigkeiten ermittelt werden.
Unsere Industrie-Spektrometer bieten ultraschnelle Inhaltsstoffanalysen, etwa für qualitative Sortenerkennungen oder quantitative Bestimmungen von Zwischen- und Endproduktqualitäten direkt im Prozess.
Unsere Messsysteme nutzen die Stärken spektroskopischer Methoden:
Speziell für prozessanalytische Anwendungen im industriellen Kontext ist die Leistungsfähigkeit der optischen Spektroskopie besonders vorteilhaft:
Mit der Embedded-Linie und der PC-gestützten Ausführung bieten wir zwei alternative Systemkonzepte, die den Stand der Technik hinsichtlich prozessfähiger Industrie-Spektroskopie bestmöglich abdecken:
Ausgelegt für industrielle Anwendungen sind alle unsere Systeme wartungsarm und robust gegenüber rauen oder aggressiven Umgebungsbedingungen.
Entsprechend Ihrer Anwendung und dem genauen Anforderungsprofil halten wir die jeweils passende spektroskopische Methode vor:
UV-VIS 180 – 1100 nm
Elektronische Spektroskopie an der Elektronenhülle nachzuweisender Moleküle
Spektren im UV-Bereich bieten mit ihren gut zuordnenbaren Absorptionslinien einen selektiven, molekül-spezifischen Nachweis der zu untersuchenden Substanzen. Dank unserer streulichtarmen und solarisationsbeständigen Systeme sind auch Anwendungen im „Deep-UV“ zugänglich. Der sichtbare Bereich liefert unter anderem eine hochaufgelöste Farbinformation.
NIR 850 – 2500 nm
Klassische Schwingungsspektroskopie an kurzwelligen Oberton- und Kombinationsbanden
Da fast jede organische Substanz ausgeprägte Schwingungsspektren zeigt, ist die NIR-Spektroskopie eine der vielseitigsten und meistverwendeten Methoden in der Inhaltsstoffanalytik. Dies umfasst quantitative Bestimmungen von chemischen Zusammensetzungen genauso wie qualitative Sortenerkennungen. Der NIR-Wellenlängenbereich ist zudem für Schichtdickenmessungen im µm-Bereich geeignet.
Raman 785 nm (Anregungswellenlänge)
Spektroskopie inelastischer Streuung an schwingungsaktiven Molekülen
Raman-Spektren bieten durch die markanten Fingerprint-Signaturen sehr dedizierte Nachweise verschiedenster Moleküle. Auch substanzspezifische Quantifizierungen sind mit den signifikanten Bandenstrukturen gut zugänglich. Besonders geeignet ist die Raman-Spektroskopie für Messungen an wässrigen Lösungen, da das Wasser selbst keinen überlagernden Anteil in den Spektren zeigt.
Unser Team von Anwendungstechnikern unterstützt Sie gern bei der Auswahl der für Sie passenden Methode.